ready4work-Aktionsbeirat ermöglicht zusätzliche Ausbildungsplätze

Wolfsburg, 11. April 2018. „Segel setzen für die berufliche
Zukunft!“ – unter diesem Motto trafen sich heute Wolfsburger
Unternehmen und Institutionen zum 12. Aktionsbeirat
zugunsten des Fördervereins ready4work e.V. Ihr Ziel:
marktbenachteiligte Jugendliche in der Region Wolfsburg,
Gifhorn und Helmstedt auf Ausbildungs-Kurs bringen. Dafür
sagten die Teilnehmer Spenden in Höhe von 233.944 Euro zu.


Sie kommen dem RegionalVerbund für Ausbildung e.V. (RVA)
zugute, der damit zusätzliche Ausbildungsplätze einrichtet.


Bernd Osterloh, Vorsitzender des Fördervereins ready4work,
freute sich über die hohe Spendenbereitschaft: „Mit ihren
Aktionen und Spenden haben unsere Partner einmal mehr ihr
soziales Engagement unter Beweis gestellt. Der Aktionsbeirat
ist für unsere Initiative eine der wichtigsten Veranstaltungen
im Jahr. Er bietet uns Planungssicherheit und zahlreichen
jungen Menschen eine berufliche Perspektive.“


Seit dem Start des Wolfsburger Aktionsbeirats ready4work 2006
spendeten die Teilnehmer mehr als 2,64 Millionen Euro. Neben
Geldspenden akquirieren die Mitglieder auch Sachspenden und
neue Partner. Zudem initiieren sie regelmäßig Aktionen. Eine
feste Tradition hat der ready4work-Kunstkalender der Wolfsburger
Künstlergruppe 10 KW, der in diesem Jahr zum 15. Mal erscheint.


Für Klaus Mohrs, Wolfsburgs Oberbürgermeister und
stellvertretender Vorsitzender von ready4work, ist eine
qualifizierte Ausbildung auch aus wirtschaftlicher Sicht von großer
Bedeutung: „Der Arbeitsmarkt verlangt nach gut ausgebildeten Fachkräften.

Insbesondere kleine und mittelständische Betriebe
beklagen einen erheblichen Fachkräftemangel. Umso wichtiger ist
es, junge Menschen, die vergeblich nach einem Ausbildungsplatz
suchen, zu unterstützen. Häufig haben diese zahlreiche
versteckte Talente“.


Die Gründe, warum Jugendliche keine Lehrstelle finden, sind
vielfältig. Neben vorangegangenen Ausbildungsabbrüchen oder
unzulänglichen schulischen Ergebnissen zählen häufig auch
sprachliche, persönliche und soziale Schwierigkeiten zu den
Ursachen.
Kristin Panse, Geschäftsführerin des RegionalVerbund für
Ausbildung e.V. (RVA), der in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen
feiert, weiß um die Bedeutung einer intensiven Begleitung
während der Ausbildungszeit: „Nicht jeder Lebens- und
Bildungsweg verläuft gerade und vorhersehbar. Umso wichtiger ist
es, Jugendliche und junge Heranwachsende mit schwierigen
Startbedingungen individuell zu unterstützen und zu begleiten.
Unsere Betreuung geht dabei weit über die schulische Nachhilfe
hinaus. Wir haben stets die Lebensumstände, Stärken und
Potenziale im Blick.“

Bildungsspender

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